Im Konzentrationslager Buchenwald starben schätzungsweise 56.000 Menschen, darunter etwa:
15.000 Sowjetbürger,
7.000 Polen,
6.000 Ungarn,
3.000 Franzosen und weitere
5.000 Menschen aus 26 Nationen.
Unter den Todesopfern waren etwa 11.800 Juden sowie eine hohe Zahl politisch Verfolgter (vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten), religiös Verfolgte wie etwa Zeugen Jehovas sowie Homosexuelle und Roma.
WIR GEDENKEN DER OPFER VON NATIONALSOZIALISMUS, RASSENWAHN UND VÖLKERMORD
BSW – Kreisverband Erzgebirge am 11. April 2026
81. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald
Gedenken – Erinnern – Mahnen
Der Kreisverband Erzgebirge des BSW mit dem Kreisvorsitzenden und Mitglied des Sächsischen Landtags Ulf Lange, dem Geschäftsführer des Kreisverbands Gerd Glöckner und dem Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit Frank Hartung hat gemeinsam mit Anke Wirsing (Mitglied des Thüringer Landtags) und Anastasia Wirsing (Bundesvorsitzende des JSW) der Opfer des Nationalsozialismus, des Rassenwahns und des faschistischen Krieges gegen andere Völker gedacht.
Am 11. April 1945 befreiten sich Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald selbst – kurz bevor US-Truppen das Lager erreichten. Es war ein Akt des Widerstands und der Hoffnung nach Jahren unvorstellbaren Leids.
Über 56.000 Menschen wurden in Buchenwald ermordet oder starben an Hunger, Krankheiten und Folter. Unter ihnen politische Gegner, Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Kriegsgefangene.
Die Befreiung war kein Ende, sondern ein Anfang: Der Kampf um Gerechtigkeit, Aufarbeitung und Erinnerung begann. Heute ist Buchenwald eine Mahnung – gegen Faschismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit.
Wir erinnern uns.
Nie wieder.


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